Trixi und Tommi im Katzenhimmel

Mari-Mac
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Beiträge: 5
Hallo,
für uns ist dies eine sehr traurige Woche. Am Dienstag ist unser Kater Tommi verstorben und heute Morgen mussten wir sein Schwesterchen Trixi auf ihrem letzten Weg zum Tierarzt begleiten. Wir sind einfach nur unendlich traurig, unsere beiden über alles geliebten Schätzchen innerhalb so kurzer Zeit verloren zu haben. Sie waren fast 17 Jahre bei uns, und wir hatten eine sehr schöne Zeit zusammen. Dafür sind wir unendlich dankbar. Doch nun ist die Wohnung so leer und ich bin nur noch am Weinen.
Liebe Grüße
Mari-Mac
brigittebeusch
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Beiträge: 9
Oh das ist sehr, sehr hart und ich kann Deine Gefühle sehr gut nachvollziehen. Es tut immer weh, wenn ein vierbeiniger Weggefährte gehen muss, egal, wie alt er geworden ist.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und dass Deine Wohnung irgendwann nicht mehr leer sein wird. Tommi und Trixi werden in Deinen Erinnerungen und in Deinem Herzen weiterleben.
Alles Gute für Dich.
Mari-Mac
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Beiträge: 5
Der Dezember war ein sehr trauriger Monat. Tommi und Trixi zu verlieren war sehr schlimm, dazu kam noch ein Trauerfall in der Familie an Weihnachten. Trotz allem haben wir uns entschlossen, zwei Sorgenkindern aus dem Tierheim ein neues Zuhause zu schenken. Nun wohnen seit 10 Tagen zwei pechschwarze Katerchen bei uns. Sie sind sehr scheu und brauchen noch sehr viel Zeit, bis sie Menschen wieder vertrauen können. Mit viel Liebe und Geduld werden das Vertrauen von Scotti und Riggi gewinnen und sie irgendwann auch einmal streicheln können. Tommi und Trixi werden in unserem Herzen weiter leben.
LG Mari-Mac
brigittebeusch
  • Forenkätzchen
Beiträge: 9
Zu Deinem Trauerfall in der Familie mein herzlichstes Beileid.
Ich finde es ganz toll, dass Du trotz allem zwei armen Geschöpfen aus dem Tierheim ein gutes neues Zuhause gegeben hast. Und ich bin sicher, dass mit Deiner Liebe und Geduld die zwei Katerchen das Vertrauen in die Menschen wiederfinden werden. Dazu wünsche ich Dir viel Erfolg und lass uns doch ab und zu mal wissen, wie sich die beiden Tierchen entwickeln.
Alles Gute und liebe Grüße
Brigitte
Mari-Mac
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Beiträge: 5
Ich wollte mich schon viel früher melden, um von unseren beiden neuen Mitbewohnern zu berichten, aber leider gibt es nicht sehr viel, was ich erzählen könnte. Die beiden Katerchen sind wirklich sehr liebe Tierchen, aber selbst nach 3 Monaten, sind sie uns gegenüber immer noch sehr scheu. Sie lassen sich nach wie vor nicht anfassen, miauen und schnurren nie. Sie sind am liebsten für sich und kuscheln auch ganz lieb miteinander, jedoch ziehen sie sich immer in ein Zimmer zurück, in dem wir gerade nicht sind. Ansonsten ist ihr Verhalten ganz normal - sie fressen sehr gut, benutzen die Katzentoilette, spielen ausgelassen und benutzen zum Schlafen auch sämtliche Kissen, Bettchen etc., die ihnen von Tommi und Trixi "vererbt" wurden. Eigentlich alles ganz normal, bis auf die panische Angst vor Menschen.

Wir wissen, dass es sehr lange dauern kann, bis die beiden wieder Vertrauen zu Menschen fassen können, jedoch ist nach 3 Monaten kaum ein Fortschritt zu spüren. Wir würden es uns so sehr wünschen, sie endlich einmal streicheln zu dürfen und tun wirklich alles dafür, dass sie sich bei uns wohlfühlen.

Vielleicht ist hier im Forum ja jemand, der auch schon mal die gleichen Probleme hatte und würde uns seine Erfahrungen mitteilen. Wir haben zwar schon Einiges versucht, sind aber für jeden Tipp dankbar.

Liebe Grüße
Mari-Mac
SpeedyFFM
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Beiträge: 343
Hallo Mari-Mac,

Das kenne ich. Wir haben auch so einen Kandidaten hier. Zorro war vollkommen menschenscheu, als wir ihn vom Tierheim holten, das kann man gar nicht mit Worten beschreiben. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis er gemerkt hat, dass wir ihm nichts Böses wollen. Trotzdem, anfassen oder streicheln ließ er sich nicht. Heute, nach über 4 Jahren bei uns, ist es so, dass er total verschmust ist, er läuft einem hinterher, streicht ständig um die Beine und schnurrt, dass man meint, er hätte einen Motor im Bauch, er lässt sich sogar kurz über den Rücken streicheln. Er gibt Köpfchen, wenn's ums Essen geht, er ist wild, mutig, spielt wie verrückt - aber anfassen lässt er sich immer noch nicht. Das steckt irgendwie in ihm drin. Vielleicht, eines Tages ...? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Gib' den beiden Zeit, 3 Monate sind gar nichts. Es hört sich an, als ob sie sich bei euch wohl fühlen, sie tun alles, was eine Katze tun soll, fressen, Katzenklo, kuscheln, spielen. Mehr kann man im Augenblick nicht erwarten. Ich glaube nicht, dass sie "Angst" vor euch haben, sie beobachten euch nur und werden zu euch kommen, wenn es für SIE an der Zeit ist, erzwingen kann man das nicht. Sie sind noch recht jung und sie werden auch bald nicht mehr "miteinander" kuscheln sondern nur noch "miteinander" raufen und spielen. Dann kommt auch der Zeitpunkt, an dem sie das Bedürfnis haben werden, sich von ihren Menscheneltern streicheln zu lassen.

Katzen sind halt sehr eigen. Manche sind vom ersten Tag an zutraulich, andere sind eher zurückhaltend. Aber das wird schon, ihr müsst viel Geduld haben. Beobachtet sie genau, ihr werdet sehen, dass es sehr wohl "Fortschritte" gibt. Baut auf diesen (wenn auch kleinen) Fortschritten auf und kommt ihnen Schritt für Schritt entgegen, ohne aufdringlich zu erscheinen. Du wirst sehen, in ein paar Wochen sieht es schon anders aus.

Wir würden uns freuen, wenn Du uns weiter berichten würdest.
Scilly
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Beiträge: 7
Hallo Mari-Mac,

lass dich ganz lieb drücken in dieser so furchtbaren Zeit. Ich fühle mit dir. Wir haben vor 4 Monaten unseren geliebten Kater Moritz verloren und nun kommen wieder viele traurige Gefühle hoch. Ich hab den Tod immer noch nicht überwunden.
Ich wünsche dir viel, viel, viel Kraft!
Liebe Grüße
danim1703
  • Forenkätzchen
Beiträge: 117
Hallo, erst einmal: es tut mir schrecklich leid, dass Trixi und Tommi so kurz hintereinander gehen mussten. Es tut immer verdammt weh, egal wie alt, wie jung, wie lange oder wie kurz sie bei uns waren. Ich kann mir gar nicht vorstellen, was ihr durchgemacht habt oder auch immer noch durchmacht und wünsche Euch ganz viel Kraft!

Es ist aber einfach nur schön, dass ihr zwei Tierheimkätzchen ein neues Zuhause gegeben habt. Und sicher ist es schwer für Euch, dass sie so wenig Bindung zu Euch haben.... aber wie Speedy oben schon erwähnt hat: Geduld! Das kommt ganz bestimmt noch. Wer weiß, was die beiden in ihrem bisherigen Leben mitmachen mussten und welche Erfahrungen sie mit Menschen gemacht haben. Das muss erst mal verarbeitet werden. Gebt Ihnen einfach die Sicherheit und Geborgenheit wie bisher, irgendwann spüren die beiden dann, dass ihr es nur gut mit ihnen meint. Ich finde, es hört sich schon mal sehr gut an, dass die beiden spielen, fressen und miteinander kuscheln... das ist doch mal eine supertolle Voraussetzung für alles, was in Zukunft hier noch kommen wird. Und das wird es bestimmt!

Hier mal ein Link zu einem klitzekleinen Artikel, der ganz gut zum Thema passt: klicke hier

Ich drücke Euch auf jeden Fall die Daumen... und meine Knickohren drücken Euch die Pfoten, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis ihr alle miteinander rundum glücklich und sorglos sein könnt und die gegenseitigen Schmuseeinheiten genießen könnt.

Wäre schön, wenn wir hier weiter erfahren könnten, wie es bei Euch läuft.
SpeedyFFM
  • Schmusekätzchen
Beiträge: 343
Hallo Mari-Mac,

was ich noch sagen wollte: Ich akzeptiere Zorro so, wie er ist. Er ist eigensinnig und ein extrem starker Charakter, er ist der Boss in unserer WG und der Familienclown, über dessen Späßchen man sich von morgens bis abends totlachen könnte. Inzwischen bin ich froh, dass er so ist, wie er ist und ich möchte ihn gar nicht mehr anders haben. Ich liebe ihn über alles.

Aber wir haben ja auch noch die Sissi, unsere kleine Prinzessin. Sie lässt sich streicheln und auf dem Arm rumtragen und kommt nachts schnurrend unter die Bettdecke. Ist sie das, was man sich unter einer richtigen Katze vorstellt? Aber wie ist eine "richtige" Katze? Die gibt es nicht bzw. die ist wahrscheinlich eher so wie Deine beiden Kater und mein Zorro, vorsichtig, beobachtend, abwartend. Du wirst sehen, dass sich Scotti und Riggi mit der Zeit ganz unterschiedlich entwickeln werden. Vielleicht wird der eine mit der Zeit zutraulicher und der andere nicht. Vielleicht gucken sie sich von einander ab, wie man es am besten anstellt, sich bei diesen komischen Zweibeinern einzuschmeicheln, um das zu erreichen, was man will. Vielleicht werden das eines Tages ein paar ganz wilde Kerle, die euch auf der Nase rumtanzen.

Trixi und Tommi sind nun im Himmel, das ist sehr sehr traurig. Ich kann gut nachvollziehen, wie euch zumute ist, ich habe das selbst schon viele Male erlebt, zuletzt in 2011, als unsere Speedy mit 13 Jahren gehen musste. Trixi und Tommi waren 17 Jahre alt, das ist ein stolzes Alter für Katzen. Scotti und Riggi sind anders als ihre Vorgänger und ich behaupte, das ist auch gut so. Sie sind eine neue Herausforderung für euch und ihr sollt sie nicht mit Trixi und Tommi vergleichen, das haben sie nicht verdient. Ihr gebt den beiden Fellnasen ein schönes Zuhause und sie werden es euch danken. Ihr müsst nur genau hinschauen, dann seht ihr, wie sie sich wohlfühlen. Und das ist die Hauptsache.

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Mari-Mac
  • Forenkätzchen
Beiträge: 5
Hallo,

ich möchte mich bei allen bedanken für die Ratschläge und die Erfahrungen, die Ihr mit uns teilt. Das ist wirklich super nett von Euch und macht Mut.
Wir haben uns ja ganz bewusst für zwei Sorgenkinder aus dem Tierheim entschieden. Wir hätten es ja auch einfacher haben können, denn es waren genug Kätzchen da, die bei unserem Tierheimbesuch spontan auf uns zukamen, um zu schmusen und sich gleich auf den Arm nehmen ließen. Aber es war uns einfach ein Bedürfnis, diesen armen Tierchen eine Chance zu geben. Sie wurden als Katzenbabys auf einem Fabrikgelände gefunden und wurden mit der Katzenfalle eingefangen. Danach saßen sie 1 1/2 Jahren im Tierheim und keiner wollte sie haben. Wahrscheinlich hatten sie als Katzenbabys keinen Menschenkontakt und wenn, womöglich keinen guten. Vielleicht sind sie sogar ohne ihre Mama aufgewachsen. Sie können es uns leider nicht erzählen. Als sie ins Tierheim kamen, waren sie ca. 6 Monate alt. Nun müssen wir eben sehr viel Geduld haben, was nicht immer ganz leicht fällt, zumal wir von Trixi und Tommi mit Schmuseeinheiten mehr als verwöhnt wurden. Ronny, den ich auch in meinem Profil mit angegeben habe, lebt zwar mit im Haus, gehört aber meiner Mutter und wohnt eine Etage tiefer. Er ist unser "Patenkind", denn meine Mutter hätte in ihrem Alter kein Kätzchen mehr aus dem Tierheim bekommen, wenn wir uns nicht für die Betreuung verbürgt hätten. Und nun ist Ronny ihr bester Freund, und hilft ihr enorm, den Tod meines Vaters besser zu verkraften.

Also nochmals danke für Eure Unterstützung, und ich werde weiter berichten und bin nach wie vor an Euren Erfahrungen interessiert.

Bitte entschuldigt, dass ich mich mit "Stupsern", "Mäusen" usw. noch nicht so gut auskenne, denn auch damit hatte ich bisher noch keine Erfahrung. Aber ich arbeite dran - versprochen.

So viel für heute
LG Mari-Mac
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