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Black an White

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(keine)
Gegründet:
am 06.10.2010 08:09 Uhr
34 Mitglieder
4 Beiträge
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am 06.10.2010 08:09 Uhr, 34 Mitglieder, 4 Beiträge
Beschreibung:
Durch das Zusammenspiel von unterschiedlichen, nicht näher bekannten Genen (Polygenie) kommt es zu völlig zufälligen weißen Flecken. Dies führt im Extremfall dazu, dass eine phänotypisch schwarze Katze enotypisch eine schwarz-weiße Katze
und umgekehrt eine phänotypisch weiße Katze ebenfalls genotypisch schwarz-weiß sein kann.

Jede gescheckte Katze, hat irgendwo einen Fleck der ihre Grundfarbe deutet.
Bei keiner anderen zweifarbigen Katze gibt es so viele Mustervarianten wie bei den Gescheckten. Denn wo und wie groß der Weißanteil im Fell ist, entscheidet der Zufall.
Denn wenn sich im fingernagelgroßen Katzenfötus die Pigmentzellen rund um die Wirbelsäule zu vermehren beginnen,
werden die durch das so genannte "Spotting-Gen" daran gehindert, sich über den gesamten Körper auszubreiten.
Und je nachdem, ob beide Eltern dem Kleinen das Spotting-Gen vererbt haben und wie stark es jeweils ist - ist der Gen sehr variabel.

Setzen sich die Farbpigmente durch, dann haben die Kätzchen nur an den Körperpartien ein paar weiße Haare,
die am weitesten von der Wirbelsäule entfernt sind, z.B. an den Füßchen und Schnauze.
Dann haben die Pigmentzellen sich fast über den ganzen Körper durchgesetzt.
Je stärke dagegen ihre Unterdrückter sind, desto schneller stoppen sie die Zellvermehrung der Farbpigmente.
Wie schon beim Tabbygen ist auch das Scheckungsgen nur von unvollständiger Dominanz.

Mischerbige Tiere mit der Genkombination Ss zeigen häufig einen geringeren Weißanteil als reinerbige Tiere mit der Genkombination SS.
Die schon erwähnten Einflüsse der Polygene können aber auch das Gegenteil bewirken.
Ob unsere Katze reinerbig SS oder mischerbig Ss ist, können wir nur durch Verpaarung mit einem Non-Agouti Tier herausbekommen.
Sind stets alle Kätzchen aus dieser Verpaarung mit Weißanteil, dann kann man von Reinerbigkeit sprechen, fallen dagegen auch Katzen ohne Weiß, liegt eine Mischerbigkeit vor.
Die mögliche Verknüpfung von Weiß mit allen anderen Farben beweist, dass das Scheckungs-Gen unabhängig vererbt wird.
Da das mutierte Allel (S) offensichtlich dominant über das Wild-Allel (s) ist. Bei allen Farben ohne Weiß wird ss angehängt, bei allen mit Weiß entweder S-, Ss oder SS.
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