Darüber spricht catSpot: Mit der Katze spazieren gehen: Ja oder Nein?

ChilliPepper
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Original von Yvonne07:

Original von joBergfreund:

Wer eier Katze keinen Freilauf ermöglichen kann, sollte keine halten.
Mag sein, dass findige Züchter so etwas hingekriegt haben, das man ein Leben lang im Zimmer halten kann, aber "Katze" würde ich das nciht mehr nennen. Eher armselige, verbogene und vergewaltigte Kreaturen einer dekadenten Kuscheltier-Mentalität.
Wer Katzen an die Leine legt, soll sich nicht über irgend eine Form von Käfighaltung beschweren.


Hui, harte Worte!
Entweder Freigang oder keine Katze? Die armen Tierheime. Wo wir dann wieder bei einer Form der "Käfighaltung" wären.

Es ist ja wohl ein himmelweiter Unterschied zwischen Käfighaltung und Wohnugshaltung mit Auslauf an der Leine oder?Eine Wohnung hat mal ca. 70 qm ein Käfig hingegen 1qm!
Eine reine Wohnungskatze ist sicherlich kein armseliges ,verbogenes ,vergewaltigtes Tier.Die Katze zeigt es schon wenn ihr etwas nicht passt,sei es mit urinieren ,koten ,kotzen,kratzen ,beißen,nicht mehr fressen etc!Demnach müssten alle Wohnugskatzen doch Monster sein für die Kuscheltier Gesellschaft ,wenn sich eine Katze unwohl fühlt eine reine Wohnungskatze zu sein und es mit gennanten Aktionen mitteilt oder?
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PitaPata Cat tickers
veltmang
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Beiträge: 6
Ich habe zwei Wohnungskatzen und habe mir das auch schon überlegt. Besonders wenn die Kleine am Fenster sitzt und "sehnsüchtig" hinausschaut. Ich denke aber, das wäre in erster Linie ein Versuch mein Gewissen zu beruhigen. Katzen gehen ja nicht unbedingt spazieren, die treiben draussen ihre ganz eigenen Sachen. Und ich denke, wenn sie das ganze Leben drinnen verbracht haben, wissen sie auch nicht was ihnen fehlt. Da ist es wohl besser die Wohnung so katzengerecht wie möglich zu haben, als ihnen durch gelegentliche Spaziergänge zu zeigen, was ihnen alles fehlt. Ich stelle mir vor, dann würden sie richtig leiden wenn sie wissen, was ihnen fehlt
Czirmy
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Katzen an der Leine

Ich hatte eine Wohnungskatze , als mein Sohn damals auf die Idee kam sie mal mit zum spazieren zu nehmen.Wir hatten so ein kleines Katzengeschirr.Unsere Biggy lies es sich locker anlegen und wir fuhren ein Stück in den Wald.
Sie war glücklich, rannte die Bäume rauf und runter, natürlich an einer langen Leine. Man merkte ihre Freude darüber.
Später nahmen wir sie öfter mal mit, auch verreisten wir mit ihr. Auf dem Campingplatz, war sie einpaar Tage an der Leine und dann durfte sie frei laufen. Sie blieb immer in unserer Nähe. Sie wurde fast 18 Jahre und war nie krank. Ich denke, das es Ausnahmen sind.
Perdy
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Beiträge: 1

Miau

Also bei meiner Bande ist es unterschiedlich:

Sophie: früher begeisterte Freigängerin (ohne Leine) hat sich zur Ruhe gesetzt und beschränkt sich jetzt darauf die Welt draußen stundenlang vom Fenster aus zu betrachten und den Anforderungen ihrer Position als Rudelführerin nachzukommen. Leine habe ich nie bei ihr ausprobiert, einmal ein Halsband mit Glockerl wegen der Vogerl, aber damit ist sie immer bei den Ästen in den Gebüschen hängengeblieben.

Mary(lin): Glaubt wie die Gallier bei Asterix und Obelix, dass ihr draußen der Himmel auf den Kopf fällt und benimmt sich an der Leine wie Garfield in dem Comic als er - auch an der Leine - mit John im Park war und sich wie tot auf den Rücken legte. Vorwärts kommt man kaum, außer man schleppt die Katze wie einen Mehlsack am Schnürl hinterdrein...

Romi(na): Sie ist die typische Wohnungskatze, an der Leine nahm sie auch die oben schon mal erwähnte Frettchenstellung ein und raste schnurstracks wieder ins Haus zurück, dabei schleifte sie mich hinterher. Hier ist zu erwähnen, dass Romi ein eher zartes Geschöpf von knapp unter 2 kg (voll ausgewachsen) ist, und ich nicht gerade schwach besaitet bin, aber sie hat mich halb von den Füßen gerissen auf ihrer Flucht nach drinnen.

Feli(x): Sie ist die Mama von Romi und ganz die Tochter, nur das wir nicht mal bis in den Garten gekommen sind. Als ich versuchte ihr das Geschirr anzulegen hat sie sich einen Fellball aus Haaren, Zähen und Krallen verwandelt. Im Endeffekt saß sie den Rest des Tages hinter der Couch und redete kein Wort mehr mit mir, und ich verarztete meine Kratzer und Blessuren an Händen und Gesicht mit Rescuesalbe.

Gandalf: Als Kartäuser-Mix ist er ein Bild von einem Kater und aus dem Katzengeschirr schon vor 2 Jahren - er wird heuer 4 - herausgewachsen. Außerdem ist er nicht so der Typ der sich mit einer Leine gängeln lässt, er ist der softe Macho, der auf seinem ersten Freigang mit Tante Cleo (Hund) von ihr aus einem Wäldchen gerettet werden musste in das er sich hineingewagt hatte, aber dann war ihm die herbstliche Dunkelheit drinnen doch nicht mehr geheuer und er weinte nach Tante Cleo. Seit dem geht er gerne mit seiner Tante spazieren und folgt dabei wie ein Hund. Früher durfte er auch wenn Tante Cleo und ich arbeiten waren durch die Gärten streifen, und uns morgens zum Bus bringen und abends wieder abholen, aber seit er entdeckt hat, dass man über die Hauptstraße auch laufen kann darf er nur mehr raus wenn wir zu Hause sind und er unter Aufsicht ist.

Also ich würde es einfach probieren, ich stimme der oben schon getroffenen Aussage zu, dass Katzen sehr verschieden sind, mehr als dass nicht funktioniert kann ja nicht sein, nicht wahr?

Liebe Grüße schicken
die Cat-Gang, Cleo und ich
Zuletzt geändert am 16.01.2012 11:45 Uhr
Kristin2311
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Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass Katzen sehr gut mit Leine klarkommen, wenn sie von klein auf daran gewöhnt sind. Unsere beiden, Minka und Jerry, laufen sehr gut an der Leine. Wir gehen eigentlich jeden Tag(wenn es nicht unbedingt regnet) so eine halbe Stunde raus, darauf warten die 2 immer schon. Jetzt im Winter sind sie froh wenn sie wieder drin in der warmen Wohnung sind, nach dem "Spaziergang" sind sie auch zufrieden, putzen sich und machen es sich dann gemütlich an der Heizung
Im Sommer nehmen wir die beiden dann mal schon den ganzen Nachmittag mit raus in den Garten meiner Schwiegermutti, dann gehen wir unsere Runde (es ist ein sehr großer Garten), sie fressen Gras, klettern auf Bäume soweit es geht und später legen sie sich dann auf die Terasse und dösen. Also ich hab es nicht bereut, die 2 an die Leine zu gewöhnen, zumal ich sehr oft, wenn ich auf Arbeit fahre, überfahrene Katzen sehe. Die Katze meiner Eltern wurde letztes Jahr überfahren, sie war aber auch schon 13 Jahre alt und viell. etwas schwerhörig. Da hab ich mir geschworen, dass das meinen Süßen nicht passieren soll, weil wir an einer stark befahrenen Straße wohnen. Aber letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden...
Lini-loves-Mausi
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Beiträge: 75
Hay ♥,
ich habe mich nun entschlossen meinem Baby x'DD wenigstens mit Leine mal in den >Garten< gehen zu lassen..
Sie hat sich schon a little bit an die Leine & Geschirr gewöhnt, doch sie läuft am Geschirr immer so nach unten gedrückt ..
Das Geschirr ist normal locker nicht zu fest & die Leine spannt sich auch nicht ..
Ist das so normal oder was soll ich machen??
~ Lini-loves-Mausii ♥ ~
>> Kein Zuhause ist vollkommen, ohne das Tapsen von Katzentatzen ♥♥ Es gibt zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu fliehen: Musik & Katzen ♥♥ <<

PitaPata Cat tickers
Alec24
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Beiträge: 114
Wenn ich auch schon Freigängerkatzen durch Gefahren im Freien(befahrbare Gegend und....)verloren hätte würde ich meinen Alec auch nicht frei rumlaufen lassen.In einem Wohnhaus sind die Bedingungen natürlich erschwert (Eingangstüren).Jeder sollte seinen Bedingungen entsprechend alles ausprobieren ,ob es den Miezen gefällt werden sie uns schon zeigen.Wenn die Katze an das Freilaufen mit Geschirr gewöhnt werden soll muß dies aber schon in jungen Jahren passieren,dann wird es immer besser .Obwohl ich es nicht so toll finde ,die Bewegung ist ja doch eingeschränkt.Ich würde in einem Wohnhaus den Balkon dementsprechend auskleiden.Und im eigenen Garten das eingezäunte Gehege bevorzugen.

das ist normal mit dem schwerfälligen fast schleichenden Gang,das Gefühl das etwas am Körper ist empfinden sie ja trotzdem und ist Gewöhnungsbedürftig auch wenn es locker anliegt,das wird sich geben.
Zuletzt geändert am 18.03.2012 16:03 Uhr
ChilliPepper
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Beiträge: 1111
Also ich gehe noch mit Geschirr raus und ich kann sagen das die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt ist!Vorraussetzung man zerrt nicht an der Katze und geht dort hin wo die Katze hin mag!Meine klettern auf Bäume (M;ami hinterher natürlich)
und sonst laufen sie überall hin wo sie wollen ,durch die Büsche etc.. naja ist manchmal schon schwierig aber sie sollen sich ja frei fühlen!Das mit dem nach unten gedrückten Gang ist nur ganz am Anfang so spätestens wen sie draussen alles erkunden ist es vergessen das Geschirr!ALso meine laufen ganz normal,ist vll gewöhnungssache!
Chilli bringt sogar die leine wenn se raus will also ist es scheints nicht schlimm für die Katzen!
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PitaPata Cat tickers
kuddel
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Original von ChilliPepper:

Original von Yvonne07:

Original von joBergfreund:

Wer eier Katze keinen Freilauf ermöglichen kann, sollte keine halten.
Mag sein, dass findige Züchter so etwas hingekriegt haben, das man ein Leben lang im Zimmer halten kann, aber "Katze" würde ich das nciht mehr nennen. Eher armselige, verbogene und vergewaltigte Kreaturen einer dekadenten Kuscheltier-Mentalität.
Wer Katzen an die Leine legt, soll sich nicht über irgend eine Form von Käfighaltung beschweren.


Hui, harte Worte!
Entweder Freigang oder keine Katze? Die armen Tierheime. Wo wir dann wieder bei einer Form der "Käfighaltung" wären.

Es ist ja wohl ein himmelweiter Unterschied zwischen Käfighaltung und Wohnugshaltung mit Auslauf an der Leine oder?Eine Wohnung hat mal ca. 70 qm ein Käfig hingegen 1qm!
Eine reine Wohnungskatze ist sicherlich kein armseliges ,verbogenes ,vergewaltigtes Tier.Die Katze zeigt es schon wenn ihr etwas nicht passt,sei es mit urinieren ,koten ,kotzen,kratzen ,beißen,nicht mehr fressen etc!Demnach müssten alle Wohnugskatzen doch Monster sein für die Kuscheltier Gesellschaft ,wenn sich eine Katze unwohl fühlt eine reine Wohnungskatze zu sein und es mit gennanten Aktionen mitteilt oder?

Ganz schön harte Worte! Okay, ich hatte auch immer Freigänger und halte es auch für artgerechter. Aber das ist nun mal nicht immer möglich. In einer Etagenwohnung, in der Stadt oder auch an vielbefahrenen Strassen kann man keine Katze raus lassen. Heisst das dann, ich darf keine Katze halten? Finde ich ganz und gar nicht. Vorausgesetzt die Wohnung bietet der Mieze genügend Abwechslung, Klettermöglichkeiten, Spiel und Spass und vor allem einen Artgenossen, spricht meiner Meinung nach nichts gegen Wohnungshaltung. Ist die Katze den ganzen Tag alleine, die Wohnung ist langweilig und uninteressant, dann verblödet die Katze und das wäre auch Tierquälerei. Ist die Katze es nicht gewohnt draussen zu sein, wird sie nichts vermissen.
Oft denke ich, viel mehr Leute sollten eine Katze haben. Sie könnten von ihnen eine Menge über den Umgang mit Menschen lernen! (B. Rütting)

Liebe Grüsse Andrea und ihre Fellnasen
kuddel
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Original von Yvonne07:

Neelix mag es, wenn wir mit ihm spazieren gehen an der Leine Wenn wir im Sommer zur Schwiegermama gehen, nehmen wir ihn oft mit.

Ich habe bei youtube auch ein Video reingestellt



Falls es nicht geht einfach eingeben: Katzen - Neelix an der Leine
Das Video ist leider nicht so lang.

Wie ein Hund....Süss!
Oft denke ich, viel mehr Leute sollten eine Katze haben. Sie könnten von ihnen eine Menge über den Umgang mit Menschen lernen! (B. Rütting)

Liebe Grüsse Andrea und ihre Fellnasen
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